Tagung der Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie e. V. mit Beteiligung der DGZI
Selbstverständlich hatte auch die Implantologie wieder einen hohen Stellenwert. Dies fand seinen besonderen Ausdruck in der Gestaltung eines Vortragsblockes am Samstagmorgen durch die DGZI. Hier referierte zunächst Prof. Christoph Bourauel/Bonn, über die physikalischen und physiologischen Kriterien für die Sofortbelastung von Implantaten. Er konnte dabei insbesondere auf neue Studienergebnisse seiner Abteilung verweisen, die über die Finite Elemente Methode den Einfluss von Implantatanzahl, Design und Knochendichte deutlich belegen konnte. Dr. Friedhelm Heinemann referierte im Anschluss über die Bandbreite der implantatprothetischen Versorgungsalternativen in der täglichen Praxis. Der Beratungsaufwand und –umfang für jede einzelne Fallplanung ist durch die Vielzahl an Versorgungsalternativen und Therapieabläufe in den letzten Jahren enorm gestiegen. Die notwendige Zusammenarbeit von Implantologe und Zahntechniker bei der Planung demonstrierte er am Beispiel eines dreidimensionalen Planungsprogramms online durch eine Live-Schaltung zu Zahntechnikermeister Eike Erdmann.
Weitere Themenschwerpunkte der Vorträge waren die differenzierte Darstellung von Vor- und Nachteilen vollkeramischer Restaurationen und moderne digitale Verfahren in der Zahntechnik. Zum ersten Mal war die DGZI mit einem eigenen Stand auf der Tagung vertreten, der gut besucht wurde und an dem besonderes Interesse für Serviceleistungen und Fortbildungsangebot der DGZI festzustellen
war.





